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Schulkind

Nun soll mein kleiner ein Schulkind sein!

Wirklich komisch: Als der Große eingeschult wurde, war ich einfach stolz und froh. Beim Kleinen fällt mir viel eher auf, daß jetzt die richtig unbeschwerte Kindheit zuende geht. Plötzlich gilt es echte, schwere Pflichten zu erfüllen. Ständig gemessen zu werden. Nie mehr hemmungslos spielen zu dürfen. Und so weiter und so weiter. Das tut mir leid. Selten habe ich ein so phantasievolles, begeistertes, schelmisches Kind erlebt. Was soll nur aus seiner fröhlichen Energie werden, seiner Wißbegierde im Rahmen einer Schulstunde? Im letzten Jahr ging viel seiner Fröhlichkeit unter. Hoffentlich gelingt es mir, ihn wieder strahlen zu lassen. Er braucht das Gefühl unendlich geliebt zu werden. Und das wird er auch. Wir werden ihm all die Wärem und Energie geben, die er braucht, um im neuen Umfeld sein Talent entwickeln zu können.

...Und seinen Charme, mit dem er zum Glück jeden einwickeln kann!

 


5.8.08 02:15


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Ja ist denn jetzt schon Schulanfang??

Wie gesagt: Die Ferien waren schön. NUR: Wir finden nicht so recht wieder heraus aus den Ferien... Wie bitte soll es uns jemals wieder gelingen, 2 gescheitelte, wohlduftende, ausgeschlafene vom Frühstück glücklich grinsende Kinder um 7.55 Uhr vor dem Schultor abzuliefern?? Die Realität sieht im Moment so aus:

 Wir ALLE kommen nicht so recht in die Gänge morgens. Das ist bei 2 Schulkindern fatal, besonders, wenn auch die liebe Mamaaaa nicht in die Pötte kommt... Zunächst einmal steht der Papaaaa zu spät auf, was er natürlich bestreitet (ich hab's aber gemerkt, ätsch). Da er uns dann erst um 7 Uhr statt 30 Minuten früher weckt, kommt zunächst die Mamaaa nicht hoch. Dann wird Baby plötzlich wach (heißt Mamaaa kann sich und die Kleiderstapel der Kinder und alles andere nur mühsam fertig machen, Baby mag auf dem Arm bleiben...). Großes und kleines Kind werden zwar um 7 geweckt, stöhnen endlich nach 10 Minuten, kriechen aber erst um 7.30 Uhr (!Alarm!) aus den warmen Pfühlen. Wie schön, daß das Frühstück wie immer opulent ist. Nur können die Kinder es nicht genießen, da sie 25 Minuten lang zum Anziehen gemahnt werden müssen. Und dann müssen wir los: Wir rennen mit qualmenden, quietschenden Kinderwagenreifen zur Schule. Eva mit Nachtwindel, Schlaf in den Augen im eleganten Schlafanzug. Die Jungs mit strubbeligen Haaren. Mamaaa ungeschminkt mit irgendwas an. Letztens ein Kleid LEIDER AUF LINKS!!! Die Waschanleitung, deutlich sichtbar wird hier in der Stadt bald der letzte Schrei sein! An der Schule schubst Mamaaa die Buben hektisch durchs Tor und bekommt den ersten Schwächeanfall des Tages.
Bestimmt kommen wir bald in der Zeitung! Immerhin: Wir sind eine sehr schnelle Familie geworden. Unsere 100-Meter-Zeit wird immer besser! Es fehlt nur noch ein Beweisfoto. Das wird noch.

8.8.08 00:43


Tempo

Der Alltag hat uns wieder. Wir hasten von Termin zu Termin. Wie soll das werden, wenn ich im Oktober wieder 30 Stunden arbeite?? Das Tempo ist scheinbar unser Familenproblem: Zuerst ist es schwer mich selbst in Schwung zu bekommen. Dann versuche ich 30 Minuten vor Start, die Kinder zu mobilisieren: 30 Minuten reichen nicht aus! Schließlich: Blockade, Gezeter. Irgenwie stehen wir irgendwann alle draußen, alle halbwegs gerichtet und stürzen davon. Den Termin schaffen wir, nicht ohne Schweißperlen auf der Stirn. Meine Güte.

Mir graut davor das Baby, was ja nun gar kein Baby mehr ist, einzugewöhnen. Ich glaube, für mich ist es am schlimmsten. Gut, daß wir alle in Krabbelstube so gut kennen. Es ist, als würde man sie zu einer lieben Tante bringen.

Und dann der Große: Er kann sich so schwer sammeln. Wenn er einmal "drin" ist, dann ist er richtig gut. Aber er findet den Anfang sooo schwer. Und wenn man ihn dann zwingen will, wenn ich dann anfange zu meckern, zu klagen, dann geht es gar nicht mehr. Sicher werden wir da irgendwie herausfinden... bin nur gespannt wie und wann ;-)


13.8.08 01:28


Unser Freund das Schaf

Heute hilft mir eigentlich nur noch:

 


 

 

13.8.08 01:29


Bla

Heute nach einem langen Tag: Erst Schule für unseren Erstklässler, dann Hort, dann zu Hause Hausaufgaben machen (besonders die Hausaufgaben des Großen) und endlich spielen, aber viiiiiel zu kurz, dann ging's schon wieder los zum Rugby. Danach standen zum Glück gleich dampfende Spaghetti Bolognese auf dem Tisch (uff!). Nach dem Schmaus fing der Kleine an zu reden. Zunächst 20 Minuten über die heutigen Rugby-Heldentaten und die dazugehörigen strategischen Überlegungen. Bla, bla, bla. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr: "Hör' mal, ich versteh nicht so viel von Rugby, ich komm da jetzt nicht mehr mit, kannst Du nicht aufhören zu reden? ... Oder: Erzähl doch mal von der Schule, was machst Du in der Pause?? ...Ach Mama! Ich bin nich so auf Schule und so, laß' mich weiter Rugby reden! Und: Bla... (weitere 30 Minuten).

Hä?


14.8.08 01:19


Katzenflüstern

Wir haben ja 3 Menschenkinder und unsere lieben alten Tierkinder Katze und Kater. Da die beiden unsere "Erstgeborenen" sind, sind sie etwas schwierig. Es gibt gar Stimmen, die behaupten: die haben eine Vollmeise...

Nein, sie sind halt sehr eigen. Die Jungs kommen nur bedingt an sie heran. Gemütliches kuscheln, so wie wir ganz Großen es genießen können, ist leider nicht. Vielleicht mal kurz streicheln, während ich kraule. Oder sie sind sooo hungrig, daß sie sich kurz mal anfassen lassen. Für die Jungs etwas frustrierend. Allerdings arbeiten sie geduldig daran, das Vertrauen der alten Herrschaften zu erlangen.

Das Erstaunliche: Baby darf, wenn es auch noch so ungelenk ist, vor allem den guten Kater richtig knuddeln. Inzwischen ist sie auch relativ vorsichtig, pult aber auch gerne 'mal in einem Ohr von Katerchen... Läßt er sich von Baby alles gefallen! Komisch.

Katze und Baby spielen mit einem Halm aus meinem Geburtstagsstrauß (hat Katze organisiert...)

14.8.08 23:07


Wie wars im Urlaub?

Spontan rufe ich immer erfreut: TOLL!

Aber dann kommen mir immer Bedenken... Also: Das Wetter war klasse auf Elba. Der Strand war genau richtig steinig, damit Mini damit gefahrlos spielen konnte, die großen Touri-Massen fern blieben, das Wasser wunderbar bunt schimmerte. Der Ort war ganz verschlafen. Im Winter wohnen da 46 Leute. Ich finde so was ganz ganz herrlich! Ja ich bin 'ne Schnarchnase. Remmi-Demmi mag ich nicht. Also die äußeren Bedingungen waren geradezu phantastisch. In der ersten Woche machten
die Jungs einen Segelkurs, was den Eltern viel Zeit allein mit Mini bescherte. Hm.

Dennoch: Für mich, die Chefin. Hm. Irgendwie, bin ich so müd. Wie kommt's? Es liegt wohl daran, daß ich die MUTTER (aaaahhhrgh) des Clans bin...
Die Kinder mußten täglich 2 Mal zum Jagen getragen werden, was ja bekanntlich eigentlich unmöglich ist: "Ich geh' aber nicht zum Segelkurs".... " Aber das ist doch sooo toll dort: Der tolle Pascal (extrem cooler Segellehrer), das Meer, was Du schon alles kannst... bla bla... Irgendwie gingen sie dann immer mit. Aber jemanden von einem 100 Euro-Kurs so überzeugen zu müssen: NERV. Tja und Mini war exakt 14 Tage lang krank (der Urlaub währte... 14 Tage). Es wechselten verschiedenste Krankheiten ab. Gemeinsamer Nenner: Sie konnte es nur an Mamas Brust aushalten, wollte kaum ins wunderbare Meer usf. Und dann macht man ja als Mama folgendes: Mini tragen, trösten, füttern usf. Den Jungs Zeug schleppen, motivieren, STREIT SCHLICHTEN, in die Apotheke rennen wg. Seekrankheit, sich weigern Sachen zu kaufen, Sachen kaufen. Tisch decken. Tisch abräumen. Abwaschen. In die Apotheke rennen wegen Mücken. Wäsche waschen. Wäsche aufhängen. Boden fegen. Ekliges wegwischen. Sich fürs Putzen rechtfertigen. Wischen. Kaufen. Tisch abräumen... You know what I mean?


Das in meiner Hand ist KEIN Gänsewein.

Echtes Ibiza-Feeling. Der liebe Gatte hat mir den Gin-Tonic soeben apetitlich angerichtet auf einem Tablett inklusive Knabbereien aus der Bar gebracht.

ABER: Ich hab' ein Buch angefangen. Ich hab einige schöne Zeitschriften gelesen. Ich war im Meer schwimmen und schnorcheln. Ich habe aufs Meer geblickt (laaaang). Ich hab taggeträumt. Ich war joggen. Und das aller allerschönste war: Einmal beim Joggen hat's mich gepackt. Ich hatte mich ein wenig verlaufen und bin einfach immer weiter gegangen. Bin im Laufschritt auf 2 Berge gestiegen. Und schließlich rannte ich am Meer entlang wieder nach Hause. Ich fehlte 2 Stunden lang unentschuldigt, war ganz trunken vom Duft, von der Frühe, der Anstrengung und schob das schlechte Gewissen trotzig beiseite. Unvergeßlich. Vielleicht einer der schönsten Momente in meinem Leben. Au weia, wie pathetisch. Aber so wars.

16.8.08 22:58


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