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Angemerkt

Lenor-Gewissen

Ist im Blog der richtige Platz für's schlechte Gewissen? Da es mich nun einmal so plagt, soll es halt hier Eingang finden. Normalerweise habe ich mit Entscheidungen und dem Aushalten der Konsequenzen derselben keine Probleme. Je größer aber die Kinderlein werden, desto größer werden meine Schwierigkeiten mit dem Aushalten der Konsequenzen der Entscheidungen. So haben wir entschieden: Es muß ein Häuschen her! Und: M.e.h.r. Kinder. ABER: zwar mehr Kinder - doch w.e.n.i.g Geld.... AAAAaaaalso: arbeiten. Der Herzallerliebste nimmt jede Aulandsreise, die ihm in die Nähe kommt. Und die Mamaaa arbeitet so viele Stunden, wie es nur eben geht. Das heißt: Ganz wenig Zeit für jedes Kind A.L.L.E.I.N.!!! Ganz ganz wenig Bullerbü. Zeit allein, hatte ich überraschend heute Abend: Der Herzallerliebst weilt für 4 Tage zu Hause, kam heute schon um viertel vor fünf und übernahm das Rugby-Training in der dunklen Kälte: Yeah! Ich konnte die Zeit nutzen und hab' die Bude auf Vordermann gebracht: Das macht mir extra-gute Laune! Hier ist wieder ein Schlößchen. Da muß ich bei Gelegenheit Beweisfotos liefern! (ok, die Frage ist: wie lange haben wir das Schloß?). Tja und so hatte ich für jedes große Kind 10 Minuten, und die waren so wunderbar und wirkten Wunder!

Und was ist mit Bullerbü: "Pfefferkuchen" backen, Baum schlagen, Singen...

seufz. Ja, Bullerbü ist ein Buch. Aber manche Familien leben so was. Oder auch nicht wirklich? Da fällt auch die Farbe um, die Großen kloppen sich um den besten Pinsel, vom vielen Kneten zerbröselt der Teig, das Weihnachtsgedudel nervt alle...

Aber ein wenig Bullerbü möchte ich schon noch hinkriegen, bevor das Christkind kommt. Und wie bitteschön, soll ich alles schaffen, ohne daß Omi liest und liest und liest, bis alle Kerzen am Baum brennen und alle Geschenke auf der schönen Decke drapiert sind? Sie fehlt jeden Tag mehr, die Mutti.

Und schon tröstet mich was (ist sie es?): Es war bei uns zu Hause bestimmt nicht Bullerbü, aber ich habe es wie Bullerbü erlebt! Es war alles einfach wunderschön: Wenn sie arbeiten ging und ich allein war, hab' ich das genossen. Die Mutter wurde wahrscheinlich verrückt vor schlechtem Gewissen. Und immer in der Weihnachtsvorberietung, bis zur Bescherung gab es Ärger: selbst das war mir vertraut, srörte mich nicht, bereitete mich auf das Fest vor. Der Kontrast zum Frieden unterm Baum WAR IN MEINER KINDLICHEN WAHRNEHMUNG nur noch viiiiel schöner. Lustig, wie Kinder mit solchen Sachen umgehen. Also einen Psycho-Schaden kann ich nicht spüren. Weihnachten war eben so. Und der Hype und meine Aufregung waren UNERMESSLICH. Wenn ich meine Kinder doch auch nur so verrückt machen könnte! Vor allem der Mittlere sieht das alles leider schon sehr rational. Wer zum Teufel hat ihm den ganzen Zauber genommen? Wieso machen manche Erwachsenen das?? Der Große WILL den Weihnachtszauber. Er ist wohl genauso wahnsinnig wie seine Mama.

Ach ich werde es wieder zelebrieren. Und die Wartezeit müssen wir halt anders überbrücken. Aber die Mutter fehlt. Und das nicht nur da! Sie fehlt sicher auch als Magnet in der Famile! Das hätte sie uns nie geglaubt, daß das so ist!

27.11.08 01:17


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Es weihnachtet

Was man jetzt eigentlich alles müßte! Karten schreiben, das Haus grundreinigen und fein machen. DEKORIEREN. Listen erstellen, backen, in Läden stöbern. Und was mach' ich? Ich kümmere mich um Rugby.

Au weia.

26.11.08 13:26


Es weihnachtet schon etwas

Ach ich mag Weihnachten so sehr, kann Weihnachtsmuffel gar nicht verstehen. Aber auch ich hab' so mein Leid mit dem glitzernden Geheimniskrämerfest. Im Hause Joluva werden schon eifrig Wunschzettel geschrieben und geklebt. Wir sind dazu übergegangen nicht mehr nur Zettel zu machen - nein es werden kleine Bücher geschrieben... au weia, ich werde nicht müde zu erwähnen, daß es WUNSCH-Zettel sind, daß man sich gut vieles ggf. alles wünschen kann, daß man aber bei weitem NICHT ALLES bekommt... Für die Kinder ist dieser freudlose Einwand nicht sehr relevant (hier rein, da raus...).
Da auch ich Spielsachen mag, möchte auch ICH am liebsten ALLES haben... Deswegen sind mir die Wunsch-Bücher ganz recht. (Aber wir haben genug Spielzeug, es sollte eigentlich NIX geben!).

So und jetzt taucht wie ein Gespenst in der Oper, mal wieder ein ganz gräßlicher Wunsch auf. NINTENDO DS... Klar was die lieben Kleinen sagen: ALLE haben eins... Also in Joshuas Altern kann es sein, daß das stimmt... Und ich habe grundsätlich nichts gegen Computerspiele, wenn die Dosis nicht zu hoch ist. Ich erlaube ja auch Computerspiele. Was mich am Nintendo stört ist, daß es IMMER verfügbar ist und die Kinder, statt phantasievoll zu spielen Stundenlang daddeln können. Es ist so tumb und absorbiert sie so ganz und gar (mich auch, wenn ich mal so was spiele). Es gibt natürlich bestimmt auch ganz nette Nintendo-Spiele UND ich glaube es ist ganz ganz wichtig, das besonders der Große da mitreden kann! Ein Freund sagte ihm neulich: Ach mit Dir kann ich mich nicht mehr treffen, da können wir gar nicht über Nintendo sprechen... OK, ganz toller Freund... - allerdings: Wenn des nun gerade DAS Thema ist... Und nach so einer Welle, kann es schon bald wieder was ganz anderes sein: Wressling-Chips oder sonst was. Aber man sollte schon mitreden können. Wo wir schon keinen Fernseher haben... Also so ganz auf dem Planeten der Ahnungslosen sollen die Kinder nun doch nicht leben.

Was mach' ich bloß?

... Es soll wohl mindestens 150 Euro kosten... Dafür könnte ich ihnen schon fast ein Notebook kaufen, was mir dann schon lieber wär. Aber das wäre ja KEIN NINTENDO...

... also was mach ich?

Und dann das Theater: Der Große hat es, der Kleine muß aber noch 2 Jahre warten. Ist zwar eigentlich logisch, aber Mord und Todschlag gibt's trotzdem!!!

... hmpf. 

13.11.08 22:00


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Wieso wirbt Google auf meinem Blog für "spirituelle Partnersuche"??

Ich glaub', ich hab' da irgenwas falsch gemacht... 

26.10.08 23:43


Familienservice

Deutschland ist wirklich Kinderbetreuungswüste!

Seit ich wieder arbeite merke ich es wieder. Vorher konnte ich ja immer puffern. Aber was mir derzeit so alles in den Einrichtungen der Kinder gesagt wir. Puh! Ein Beispiel: Die Jungs besuchen einen Hort. Dort gibt es dankenswerterweise ein Ferienprogramm. Wie schon erwähnt ist das ziemlich heftig: Programm ohne Ende. Na ja, da hat man als Eltern keinen Einfluß drauf. Nun gab es gleichzeitig auch ein Rugby-Herbst-Camp. Das finden die Jungs natürlich auch toll. So gingen sie 3 Tage lang zum Herbstcamp des Rugby-Clubs, den Rest der Ferien sollten sie in den Hort gehen - Eigentlich. Am Mittwoch morgen sagt der Große: Wenn ich heute nicht am Fahrrad-Training im Hort teilnehme, kann ich morgen nicht mit auf die Radtour. Es hätte ja auch sein können, wir sind am Trainingstag im Urlaub... Ich muß ja arbeiten, da haben die Kinder sicher was falsch verstanden: Ich rufe im Hort an: Ja klar, geht doch nicht, wegen der Sicherheit, muß man üben, bla, bla. Ähem... ich arbeite, ich bezahle nicht zu knapp für den Hort... Geht's noch??? Tja, aber Kindereinrichtungen sollte man NiiiEEEMALS nie kritisieren! Das mögen die Erzieher gar nicht! Ich hab's also geschluckt. Die Kinder mußten halt allein zu Hause bleiben: Ganz toll: Ich hatte keine ruhige Minute und hab' viel früher Schluß gemacht. Super. Für wen sind also die Einrichtungen da? Ich glaube Wir Eltern sind für die Betreuung da...

 Der Große kann sich bei Unruhe schlecht konzentrieren. Das ist inzwischen bekannt. Dauernd wird er dafür harsch kritisiert. ER KANN ES ABER SCHLICHTWEG NICHT. Ihn dafür zu kritisieren, das ist so, also würde man einem Brilenträger die Brille vorenthalten und ihn dafür anmeckern, daß er den Tisch versaut. Und im Hort kriegt er natürlich die Aufgaben nicht hin: jeden Abend müssen wir nacharbeiten. Laut Hort sind die Kinder selbst verantwortlich für die Hausaufgaben... Für mich heißt das: ICH bin verantwortlich. Und MIR wird der Nachmittag versaut. Danke.

Es gibt noch mehr Merkwürdigkeiten: In unserem Hort gehen alle sehr liebevoll und aufmerksam miteinander um. Man achtet sehr auf große Naturverbundenheit, Ritterlichkeit, Höflichkeit. Es wird viel draußen getobt und erlebt. Es gibt zum Glück nicht so viel Animation. Ich mag die Einrichtung und die tollen Erzieher sehr. Aber kurz nach 16 Uhr geht man raus, egal wie das Wetter ist. Und wenn es schlimm regnet, stellen sich alle in einem Spielhaus auf dem Spielplatz unter, um auf die Eltern zu WARTEN. Wei schrecklich fühlt sich da das letzte Kind? Kaum einer wird erst um 17 Uhr abgeholt, allein schon wegen dieser Situation. Warum machen die Erzieher das?... Dann ist natürlich schneller Feierabend. Und es ist nach 4 Uhr ziemlich ruhig. Wir haben auch schon versucht die Sache beim Elternabend anzusprechen: Man bleibt dabei. Wer ist hier für WEN da?

In der Krabbelstube werde ich scheel angesehen, weil Mini einen roten Po hat. Sorry, ich habe sie nicht absichtlich in Zitronensaft gebadet. Sie hat schon länger Schnupfen: Entschuldigung, es wäre mir auch lieber, dem wäre nicht so... Sie hat ihn, seit sie in die Krabbi geht- das ist halt logisch. Man macht aber MIR einen Vorwurf.

Die Krabbi ist bis 15 Uhr geöffnet. Das schaffe ich gerade mal so. Sie ist IMMER das letzte Kind, weil man es  den Eltern nahelegt, daß die Kinder gegen 14.30 Uhr abgeholt werden. Vordergründig wegen der Übergabe. Ich werde den Verdacht nicht los, weil man dann pünktlicher raus kommt... Wenn ich also um 15.00 Uhr hereingestürzt komme, ist man ganz vorwurfsvoll: Sie weint ja sooo, weil alle schon abgeholt werden und ihr Mama nicht dabei ist. Ist es nicht Aufgabe der Erzieher, das abzufedern, mein Kind abzulenken, statt zu sagen: Nein, das ist Deine Mama leider noch nicht. IMMER ist sie so spät. Oh wie schade...

Es gibt hier in der Stadt den FamilienSERVICE. Der wird von Firmen getragen. Mitarbeiter können zu guten Konditionen alle möglichen Dienstleistungen in Anspruch nehmen: Spontane Betreuung auch über Nacht, lange Öffnungszeiten, hohe Flexibilität. Niemand wird ein Vorwurf gemacht, wenn er sein Kind früh bringt, oder spät holt. Keinem Kind wird ein schlechtes Gefühl vermittelt. SERVICE eben. Seufz. Mein Arbeitgeber ist nicht unter den Sponsoren. Ich werde mich drum kümmern, was das für externe Eltern so kostet.

Man bin ich sauer. 

24.10.08 23:08


Manager

Wir sollen Team-Manager sein. Da gab es also eine zusammenkunft aller Managerinnen (es engagieren sich da NATÜRLICH nur Frauen...). Der neuseeländische Trainer der 1. Mannschaft hatte geladen: Wir wollten gemeinsam überlegen, was denn unsere Aufgaben sein könnten. Zunächst natürlich: was denkt IHR denn... Wir dachten zusammenfassend: Kommunikation. Eltern informieren halt und so'n bischen kümmern. Danach führte er uns durch eine Power-Point-Präsi. Was da in Neuseeland üblich ist...
AaaaaaLSO: Bälle aufpumpen (das war für mich persönlich der allerdollste Punkt...), die Spielergebnisse notieren und der Turnierleitung melden, den Trainer an Sachen erinnern, schauen, daß alle Spieler richtig angezogen sind, Einatmen - Ausatmen der Spieler, Verletzte begleiten und und und. Aber das allerallerbeste: Sich darum kümmern, daß die Spieler schnell die blutigen Trikots ausziehen... Ähem, ich hab' allen erzählt: Rugby ist ÜBERHAUPT nicht gefährlich! Fußball ist viiiiiel gefährlicher. räusper.
27.9.08 23:58


Zu Hause?

Wo ist eigentlich zu Hause? Ich habe mich gerade dabei ertappt, mal wieder "zu Hause" anzurufen, weil ich gerne "nach Hause" gefahren wäre... Dabei hatte ich einerseits die Mutter im Sinn. Andererseits halt mal wieder "meinen See". Zu Hause gibt es bald ein Jahr nicht mehr. Und die Mutter schon anderthalb Jahre. Da kann mir doch zu Hause nicht der See sein. Womöglich wird es diese Region aber immer bleiben. Bin doch aber hier zu Hause inzwischen.
26.9.08 14:00


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