Startseite
    Stuart
    Job
    Eigner Herd...
    Pädagogisches
    Kulinarisches
    Optik
    Angemerkt
    Natur
    Musik
    "Kunst"
    Sport
    Was war?
    Prolog
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   multiples
   
   dasmiest
   hackblog
   limatquai
   fraumutti
   frauantonmann
   applehead
   twinmom
   dunesieben
   sevenjobs

WEB Counter by GOWEB
WEB Counter by GOWEB


http://myblog.de/joluva

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Pädagogisches

Diese Jungs

Diese Jungs sind einfach toll! Hier ist ja Krankheit ausgebrochen. Alle möglichen bösen kleinen Dinger (Viren, Bakterien, Amöben, Mikroben, Milben was weiß ich) scheinen uns heimgesucht zu haben. Die Jungs fiebern: aber wie! Und mein kleiner Sohn sieht aus wie "der kleine Vampir" in bester Schminke. Puh. Ich muß aber arbeiten: Ist einfach viel los. Nur noch ein paar Tage, dann habe ich auch FERIEN: Hurra! Und die Jungs kriegen das hin: Ganz große Klasse.
31.3.09 03:43


Werbung


... nur mit dem Herzen gut...

Wir haben es hier gern kuschelig. Klar, das paßt nicht immer zu wilden Jungs. Von außen wurden und werden wir gemahnt: Strenge! Mehr Disziplin! Mein Gott Ihr seid viel zu geduldig. OK.  Wir haben die strenge Nummer versucht. Und ich hoffe, ich habe es so langsam kapiert: Das einzige, was wir bekommen haben, war schlechte Stimmung und Kinder, die völlig verquer reagieren: Fies und hart. Und je fieser und härter, desto mehr pochten wir auf Strenge und Respekt und und und. Ich hab' hier seid einiger Zeit das Ruder 'rumgerissen: Wie früher mit Liebe. Und endlich werde ich wieder ins Vertrauen gezogen. Endlich wird eingelenkt wird manchmal Rücksicht genommen. Ich hoffe, ich schaffe wieder Vertrauen hier. So wie es jetzt läuft, das bin ich. Bleibt mir doch gestohlen mit Eurer Strenge. Könnt Ihr bei der Bundeswehr anbringen, nicht hier.

Und dann hat mich ein Post-it vom Hort erschreckt: Ich glaube der mittlere ist dort jetzt vollkommen unten durch: Auf einem Infoblatt, das die Kinder mit nach Hause nehmen sollen, pappt ein Zettel mit den Worten: "fliegt wieder mal rum" einfach so. Wie lieblos ist DAS denn?? Das ist wirklich kein Platz für meinen Sonnenschein!! Kein Wunder bockt er: Wo er nicht geliebt wird, da zeigt er seine harten Kanten und die Fäuste. Wie schrecklich muß er sich fühlen? Vielleicht ist das der Grund, weswegen ihn der Hortwechsel nicht krazt? Dabei geht das gar nicht: Es gibt KEINEN anderen Hortplatz, auf der ganzen Welt nicht. Was machen wir bloß? Dort lassen möchte ich ihn jetzt eigentlich nicht mehr. Doch eine Tagesmutter für beide? Dann hängen sie ja noch mehr aufeinander und haben nichts eigenes. Hach ist das schwierig.

4.3.09 00:21


Go home

Mit den Jungs läuft nicht alles rund. Im Hort gehen sie sich gegenseitig ganz schön auf die Nerven. Jeder hat den anderen ständig im Blick, sagt man mir. Und hier zu Hause ist es auch so. Wie könnte es anders sein, auf 68 Quadratmetern. Nun gab es Gespräche. Mama joluva wurde einbestellt... In der Schule habe ich für den großen Sohn eine intensive Hausaufgabenbetreuung organisiert. Wieso durften "wir" da nicht schon früher hin?? Dazwischen kann er in der Schule essen. (Prima: joluva zahlt nun Essen in Hort UND Schule!). Ich habe mir - während der Arbeitszeit - Zeit "genommen" und mit allen möglichen Beteiligten gesprochen. Nun ist das Essen nicht mehr ganz so anonym. Die Freunde aus der Klasse gehen auch hin. Die Jungs helfen sich gegenseitig. Die junge Frau von der Hausaufgabenbetreuung ist große Klasse. Sie versteht das große Kind schon jetzt: Man muß dabei sitzen. Nur einen Anstoß geben reicht überhaupt nicht. Es muß absolute Ruhe herrschen. All das sagte sie mir ungefragt: Wie toll ist das denn? In dieser Woche lief alles schon ganz wunderbar! Jupiiiii!

Im Hort war man etwas verschnupft: Aha: Hausaufgaben und Essen 3 mal die Woche in der Schule. Keiner überlegt dort: Warum kann man so einem Kind im Hort nicht helfen??? Wenn er geht, werde ich ihnen das noch mal ankreiden. Im Moment möchte ich das nicht tun, daß sie sauer auf ihn sind...

Der Hort wird dann zum Spielplatz mit Freunden: Auch gut. (n bisschen teuer für Spielen...). Mehr können sie nicht.

Gespräch beim Hort also: Bevor der kleine Bruder kam, ging es mit dem Großen relativ (?) gut... Seit der Kleine da ist... Wird es immer schlechter. Das Gespräch (2 Erzieher und ich...) dauerte bis ich sagte: Wohl besser, wenn der Kleine geht? Tja und was mache ich jetzt? Der arme Kleine. Ich habe alles getan, damit sie den guten Hort kriegen. Jetzt muß der Kleine irgendwo hin... SO EIN MIST. Wir überlegen: Nehmen wir beide raus und nehmen eine Tagesmutter? Die Idee ist auch gut, wenn wir im Reihenhaus wohnen.

Das Gespräch endete auf interessante Weise: MUSST Du denn arbeiten?? Ich WILL arbeiten. Ich habe immer gearbeitet. Ich möchte eine Rente haben. Ich möchte überleben können, falls mein Gatte die Flatter macht (ist in meiner Umgebung gerade modern,...). UND: Wir haben ein Haus gekauft... Das kann niemand mit einem Gehalt. Wieso sind die Einrichtungen nicht dafür da, uns zu helfen? Wenn sie mich hinter den Kochtopf schicken, wofür sind sie denn da? Die haben Pädagogik studiert, ich nicht. Wenn die Jungs zu Hause wären, hätte ich das Problem halt ganz allein hier im Kämmerlein... Und auch keine Hilfe. Nur würde es keiner bemerken.In wievielen Familien ist es wohl so?

Das Beste kommt wie immer zum Schluß: Im Hort war das Schlußwort: Gönn Dir mehr (?mehr als was?) Freiräume! Nimm' Dir Zeit für Dich. Guter Witz. Habe auch die Lehrerin getroffen und konnte mit ihr sprechen. Die Lehrerin (wirklich sehr sehr engagiert, super nett und einfach klasse). Was sagt sie?? Ach wär' das gut, wenn die Mutter zu Hause bei den dampfenden Töpfen wartete, wenn die Kinder nach Hause kommen. MÜSSEN Sie denn arbeiten?

Vielen Dank.

 

 

25.1.09 01:04


Was ist ein Hort?

Besser kann ich beantworten, was unser Hort NICHT ist. Unser Hort ist nach eigener Aussage NICHT dafür da, daß die Jungs dort ihre Hausaufgaben machen. Wenn sie entscheiden, diese dort nicht zu erledigen, dann ist das ihre eigene entscheidung. Das dies unseren Familienfrieden zerstört interessiert natürlich nicht.

 Unser Hort ist dann aber doch eine schöne Freizeiteinrichtung - so dachte ich mir das? Dort wird etwas geboten, was ich nicht bieten kann. Wenn die Kinder schon fremdbetreut werden müssen, dann wenigstens so, daß sie es als irgendwie gut empfinden, so dachte ICH. Also. Die Kinder sollten in dieser letzten Ferienwoche in den Hort, weil wir Eltern natürlich arbeiten. Am Montag ging es zum Schlittenfahren: Genial: Es schneite wie verrückt. Da es der erste Tag mit Programm nach großer Gammelei im Hause joluva war, war der Start nicht leicht. Es mußten ja auch Skianzüge und Schlitten und Wollunterhemden und sonst noch was bereitgelegt werden. Die lieben Kleinen wurden zwar pünktlich losgeschickt. Es wurde aber in dem wunderbaren Schneetraum Getrödelt. 5  vor 9 kommt der Große ZURÜCK (schreck!): Der Kleine läuft nicht! Aaaahhh, los lauf! Um 9 geht der Hort los! Geh' voraus ich ruf dort an. Im Hort meldet sich keiner. Komisch. Na der Weg zum Hort dauert höchstens 10 Minuten. Das klappt schon. Auf dem Weg zur Arbeit mache ich mit meinem Fahrrade und Mini aber sicherheitshalber einen Schlenker... Und da kommen gerade beim Hort an (aaaahhhh 25 Minuten später!!!). Der Hort war längst gestartet. Toll. Das haben sie verpaßt. Sie mußten sich allein behelfen. Am Dienstag waren sie im Hort. Weider mit Proviant und warmer Kleidung. Allerdings nur Jeans, weil Museum auf dem Pan war. Am Nachmittag bekomme ich einen Anruf: Wieso keine Mütze? (Hatte der Kleine in den Rucksack versteckt...), Wieso keinen heißen Tee? (Hatte jeder der Jungs dabei). Wieso keine Jacke, die man zumachen kann? (Hatten beide an). Wieso nur Jeans: Weil Museum! Was soll man da im Skianzug?? Der Hort: Ja da gehen wir ja zu Fuß hin! Es kam aber raus: Sie waren gar nicht im Museum, sondern den ganzen Tag auf dem Abenteuerspielpatz... Am nächsten Tag: Wald. Am nächsten Morgen heißt es in den Nachrichten: Minus 14 Grad und weniger! Ich rufe im Hort an: Geht ihr wirklich in den Wald? Wäre es nicht besser Schlitten fahren zu gehen, da bleibt man war??? Nein: Wandern im Wald! Nö, das mute ich den Kindern nicht zu. Schließlich waren sie eine Woche lang allein zu Haus... Sie waren allein einkaufen, der Große hat gekocht. Wenn ich um 15 Uhr 30 nach Hause kam, sah es interessant aus. Aber sie haben es prima gemeistert, alle Konflikte allein gelöst und sich ganz wunderbar erholt ohne diesen ganzen Gruppenquatsch den ganzen Tag. Und der Hort war sichtlich froh: NOCH EIN KIND WENIGER zur Aufbewahrung. Und dafür zahle ich 300 Euro im Monat. Toll.

11.1.09 21:56


Neues Wort!

Seit heute verwendet Mini ein weiteres Wort: M E H R!

Mensch, das geht so schnell! Mir geht das sowieso alles viel zu schnell. Sie ist unser Nesthäkchen. Immer begleitet mich so ein bisschen Wehmut: Wieder eine Windelgröße mehr. Gestrickte Schuhe sind für ein Kind das laufen kann unnütz. Wickelbodys sind längst Geschichte. Und zugleich sind alle Entwicklungen natürlich ein reichlich beklatschtes Wunder! Sie hat's echt gut: Imme ein ganz großes wohlmeinendes Publikum. Obwohl die Jungs das Mini wohl manchmal eher wie ein interessantes Tier wahrnehmen...

5.12.08 00:26


Das Erste...

"Am Anfang war das Wort" heißt es so schön in der Bibel und bei Kindererzählungen darf das erste Wort nicht fehlen. Minis erstes Wort, das wirklich was bedeutet... In Minis Fall ist es ja leider Kakaaaa... für die volle Windel. Seufz. Dafür ging sie schon gestern zum ersten Mal aufs Töpfchen!!!! Das Kind ist ein Phänomen ;-). Und dann gibt es noch ein ganz ähnliches Wort für die Samtpfoten: Kataaaa... Davon haben wir sogar ein Foto:


23.11.08 00:02


Junge Konsumenten Nachtrag

Ich werde sicher nie rauskriegen, was genau in dem Laden schief gegangen ist... Aber etwas habe ich immerhin herausgefunden und das soll wenigsten hier Eingang finden... Der Große hat sich einen coolen Schlüsselanhänger in Pistolenform geleistet (hatte ich auch als Kind: TOLL.) Kostet: 99 CENT. Der Kleine hatte sich ein Auto kaufen wollen, und wohl keines für sein 2 EURO gefunden. Ein Teil seines Schmerzes war verursacht durch das Empfinden einer schreienden Ungerechtigkeit, eines Unglücks, eines Unvermögens: Der Große konnte irrsinnige 99 ... ausgeben und hatte einen tollen kleinen Revolver-Anhänger. Und ER hatte NUR 2... , und konnte sich das ersehnte Stück seiner Meinung nach NICHT LEiSTEN... Oh weh, der Arme! Und der Große hatte halt auch nicht verstanden, weswegen sich der Kleine den schönen Schlüsselanhänger nicht gekauft hat... Ach ist das schwer wenn man erst 6 ist!
14.11.08 23:54


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung